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Bundesgesundheitsministerum (BMG) hat den Zeitplan nun festgelegt: Ab
dem zweiten Quartal 2008 soll der bundesweite Rollout der
elektronischen Gesundheitskarte beginnen. "Zu diesem Zeitpunkt wird
jede Praxis mit einem entsprechenden Terminal ausgestattet sein, damit
die Karte genutzt werden kann", bestätigte Ministerialdirigent Norbert
Paland, Leiter der Projektgruppe Telematik–Gesundheitskarte im
Bundesgesundheitsministerium, im Gespräch mit dem änd. |
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Der Zeitplan steht: Ab April nächsten Jahres wird die Karte ausgeliefert
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Die
von der Betreibergesellschaft gematik geleiteten Tests des
Kartensystems würden bis zu diesem Zeitpunkt wie geplant fortgesetzt.
Für die Kartenlesegeräte selbst seien große 100.000er Tests nicht mehr
nötig, da sie Technik ausgereift und ausreichend überprüft sei.
BMG-Staatssekretär Dr. Klaus Theo Schröder hat laut einem Bericht des
Online-Portals "e-health.com" unterdessen ebenfalls bekannt gegeben,
dass der 100.000er-Test im Rahmen der Einführung der eGK ausgesetzt
wird. "Wir haben aus dem 10.000er-Test gute Zwischenergebnisse erhalten
und halten den Projektfortschritt für ausreichend, um diesen Schritt zu
gehen", habe Schröder in Berlin erklärt.
In einer ersten Reaktion kritisierte der Präsident der Freien
Ärzteschaft (FÄ), Martin Grauduszus, das Vorhaben des Ministeriums. Der
nun festgelegte Zeitplan zeige, dass die Aussagen über ergebnisoffene
Tests und Mitspracherecht der Ärzteschaft nur leere Worthülsen seien.
"Das BMG setzt die Vorgaben minutiös um, ohne auf die Personen zu
hören, die die Technik später im Alltag nutzen müssen und die um die
Gefahren des Systems wissen", betonte Grauduszus.
Das Ministerium müsse endlich erkennen, dass die Ärzteschaft das System
in seiner derzeitigen Form nicht akzeptiere. "Ich gehe davon aus, dass
sich die Ärzteschaft gegen dieses Projekt stellen wird."
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